Migration und Walser-Siedlungen am Monte Rosa
Um 1100 kamen nach zweihundertjährigen Wanderbewegungen erste alemannische Siedler aus dem Oberen Wallis an die Südseite des Monte Rosa nach Gressoney-Saint Jean und Gressoney-La-Trinité (Greschòney). Sie hatten dabei den Colle del Teodulo überschritten.
Die Walser lebten von Bergbauernwirtschaft und betrieben mit Menschen, deren Sprache sie kannten, regen Handel, vor allem mit Stoffen und Seide. Sie gründeten die Gemeinden Gressoney-Saint Jean, jene von Gressoney-La-Trinité, sowie jene von Issime und besiedelten auch Niel oberhalb Gaby.
Bergbauern und Händler
Sprache und Kultur fördern
Es gibt mehrere Baulichkeiten von historischer Bedeutung, so das Schloss Savoia, das Museum der Alpenfauna und das Ecomuseum. Das Walser Kulturzentrum, der Rat der Walser und die Vereinigung Augusta haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Sprache und Kultur der Walser zu schützen und zu fördern, ganz besonders auch durch die ethnolinguistische Bibliothek.
Walser Kulturzentrum
Strada Regionale 44,1 11025 Gressoney-Saint Jean (AO)
0125356248
Tourismusbüro Gressoney-Saint-Jean
0125355185