
Die Schule von Timau – Cleulis (UD) hat sich mit großem Interesse der vom Einheitskomitee der historischen deutschen Sprachinseln in Italien geförderten Initiative angeschlossen, die der Förderung und Aufwertung der lokalen Sprachen gewidmet ist. Nach dem Band der Grundschule von Lusern hat sie nun den zweiten Teil der Erzählreihe für junge Leser herausgegeben, mit dem Titel:
„Animali dalle idee chiare – Viich as bast bos bilt – Tiere, die wissen, was sie wollen – Anemâi che a san ce che a vulin“.
Der Handlungsort, gemeinsam mit den Schülern sorgfältig ausgewählt, soll verschiedene Aspekte einer einzigen Realität – nämlich die der Alm – hervorheben, wo Modernisierung und der Respekt gegenüber Natur und Tieren ein Gleichgewicht finden müssen, um bestehen zu können.
Gemeinsam mit unseren Kindern wollten wir jene Menschen würdigen, die in unserer Bergwelt arbeiten – in den Almen; genau dort spielt die Geschichte, von dort nimmt sie ihren Lauf und kehrt dorthin zurück – in der kindlichen Fantasie, in der Tiere eine Stimme und menschliche Gefühle erhalten.
In dieser kurzen Geschichte, die von den Schülerinnen und Schülern selbst frisch und direkt illustriert wurde, treten Kenntnisse über das Gebiet sowie eine gute Portion Ironie hervor – in einem schnellen Wechsel heiterer Situationen. Eine moderne Erzählung, gewiss, aber mit Wurzeln in einem alten kulturellen Erbe, das die Menschen unserer Gegend verbindet.
Kopie zur Ansicht – Gressoney
Im Innenteil des Buches befinden sich die von den Kindern gemalten Bilder, die jeweils eine Doppelseite ergeben. Auf einer aufklappbaren Seite befindet sich rechts vom Bild der dazugehörige Text in drei Sprachen. Wird die Klappseite geschlossen, ist wieder das doppelseitige Bild zu sehen.